Drumcorps
Also, das schottische Drumcorps ist etwas spezielles...

- Es gibt 3 verschiedenen Trommeltypen, die Bass-, Tenor- und die Side-Drum.
- Die Trommeln sind ein wenig besonders gestimmt, bzw. gedämpft.
- Aufgrund der harten Fellspannung der Side-Drum können kompliziertere Stücke gespielt werden, als auf den herkömmlichen Parade-Trommeln.
Aber was sind denn nun genau die Trommeln im Drumcorps?
Natürlich zuerst einmal die Side-Drum. Da dieses Instrument das am meisten
hervorstechende Instrument im Drumcorps ist, haben wir ihr eine Extra-Seite gewidmet:
zur Beschreibung der Side-Drum
Die Schläge der Tenor-Drum sind etwas komplizierter als die der Bass-Drum, da sie die Aufgabe haben, die Lücke zwischen Bass-Drum und Side-Drum zu füllen.
In der Regel kommt dem Tenordrummer jedoch noch eine ganz andere,
aber wesentliche Aufgabe dazu:
Er wirbelt die Beater im Takt in teilweise sehr komplizierten Folgen so in der Luft herum, dass dies beinahe zirkusreifer Akrobatik gleicht. Diese Show-Einlage wird eigentlich mit dem Hintergrund gemacht, die optische Dynamik der Pipeband zu unterstützen.
Und, last but not least, die Bass-Drum: Hierbei geht es um die dicke Berta, um das Instrument mit dem Wumm.
Sinn der Bass-Drum ist es eigentlich nicht, die Bass-Schläge zu hören, sondern eher zu fühlen.
Deshalb ist dieses Instrument zum einen ziemlich tief gestimmt und zum anderen speziell gedämpft. Hinzu kommt eine besondere Spieltechnik der Beater.
All das führt nun dazu, dass der Bass weniger gehört, als dass er gefühlt wird.
Aber das ist wichtig, da eine Pipeband schon sehr laut sein kann und der Bass natürlich die Aufgabe hat, der Band den Grundtakt zu spielen. Aber auch dieser wird in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gespielt und mit Pausen und Synkopierung versehen, was eine nicht unbedingt einfache Herausforderung an den Spieler stellen kann.
Im Übrigen richtet sich der Bass-Drummer streng nach dem Takt-Fuß des Pipe-Majors, (in Marschformation auch des Drum-Majors) und ist damit der "Verstärker" der Taktvorgabe des P/M.

